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Tag Archives: Norwegen

Dienstag, 7.8.
Torghatten – Leka, 120km, 2 Fähren
Bei bestem Wetter haben wir vom Platz den Torghatten besucht. Es ist ein kleiner, 200m hoher Berg mit einem durchgehenden Loch von 20x35m. Zum Loch und dadurch ist ein beeindruckender Weg gebaut. Gestern dachte ich noch das wäre was fürs Red-Bull-Airrace, heute bei näherer Betrachtung würde ich sagen das klappt nimmer. Es ist einfach zu eng und windig.
Danach wollten wir eigentlich noch 5000 Jahre alte Felszeichnungen bei Saken anschauen, fanden sie aber nicht. So ging es weiter über die beiden Fähren nach Leka. Leka ist einer von 4 Orten auf der Erde der ein Querschnitt der Gesteinsarten des mittleren Atlantik, dem sogenannten Ofolittkomplexs. Die anderen 3 Orte auf der Welt sind Oman, Californien und Zypern. weiterlesen »

Montag, 6.8.
Torghatten
Der Wetter- und Windbericht für heute sahen gut aus, so das wir uns entschlossen zu paddeln. Um den Torghatten herum gibt es ein schönes kleines Schärengebiet was wir erkunden wollten.
Rund 20 km sind es geworden, das Wetter wurde immer besser. Es war so windstill das ich erst auf die viel weiter draußen liegenden Schären zugesteuert bin. Bei dem Wetter wäre das gegangen, wäre aber wohl etwas zu weit gewesen. Manche Durchfahrten waren vom Boot aus nicht zu erkennen, aber da und dank GPS auch zu finden.
Freitag, 3.8.
Kabelvag – Raften (Raftsund), 70km
Das Wetter sieht heute (mal wieder) nicht sooo gut aus. Wir wollten heute eigentlichen den Trollfjod anpaddeln. Auf dem Weg zum Campingplatz Raften im Raftsund wird das Wetter immer schlechter. Eigentlich habe ich schon damit abgeschlossen das wir heute noch paddeln. Doch kurz vor dem Platz wird es immer besser, ok nicht gerade Sonne aber kein Regen mehr.
Der Platz ist ohne Campingwart, man füllt einen Umschlag aus, tut 100 Kr hinein und schmeißt alles durch eine Klappe. Schnell laden wir die Boote ab um die optimale Tide zu nutzen. Wir stehen mit dem Auto 3 Meter vorm Wasser und müssen die Boote nur über einen kleinen Betonsockel tragen. Den Raftsund geht es dann ca. 4km runter und dann vor einer Insel rechts ab, über einen kleinen Nebenarm und schon sind wir im Trollfjord. Kurz kommt sogar die Sonne heraus. Wir paddeln an den mächtigen Wänden vorbei bis zum Ende des Fjords (ca. 2km). Es gibt einige Segler und Motorbootfahrer die das selbe Ziel haben. Am Ende des Fjords machen wir kurz Pause und paddeln dann zurück. Kurz vorm Camp kommt uns die Hurtigruten Versteralen entgegen. Der Kaptain hupt (zwar nicht für uns) und das Echo geht einmal den ganzen Raftsund hoch und runter. Am Platz können wir nicht mehr direkt vorm Auto aussteigen da der Pegel bereits gefallen ist. Später bei Niedrigwasser ist das Wasser 100 Meter von unserem Auto entfernt, ist halt ein kleiner Nebenarm vom Raftsund. Im Sund selber sieht man das natürlich nicht da er sehr viel tiefer ist.
Die einzige Dusche am Platz ist super und umsonst. Olympia gibt’s heute wieder nicht, die Berge sind einfach zu hoch um den Satelliten zu finden.
Gut das wir diesen Abstecher heute noch gemacht haben! weiterlesen »

Die Lofoten sind schön und der Trollfjord noch gleich mehr. Wir sind vom Wohnmobilstellplatz im Raftsund gestartet, ich denke das ist der optimale Startplatz für eine Exkusion. Die Wände des Trollfjord ragen zu beginn fast 1000 Meter aus dem Wasser empor. Einen anderen Zugang als den über das Wasser gibt es nicht. Am Ende des Fjord hat man die Möglichkeit zu zelten, was wir jedoch nicht taten. Allerdings wird man an dieser Stelle selten allein sein da immer wieder andere Schiffe wie die Hurtigroute, Ausflugsdampfer oder Segelschiffe diesen wunderschönen Ort besuchen. Wer auf die Lofoten fährt muß diesen einmaligen Ort besucht haben!

Dienstag, 31.7.
Fredvang
Heute versuchten wir den Nussfjord, Weltkulturerbe zu Fuß über den Küstenweg zu erreichen. Der Möbius sprach von einem schönen Weg mit Blick auf den Vestfjord und die Küste. Etwa 3km sollten es sein. Zu Beginn war es nur trüb, nach ca. 1h fing es an zu nieseln oder wie ich hier immer sage: Zu sprayen! Kein Grund für mich eine Regenjacke anzuziehen da ich eh schon schwitzte. Irgendwann ging der Weg durch einen gigantischen Steingarten, in Deutschland wäre so ein Weg sofort gesperrt worden – hier nicht. Da der Regen nun stärker einsetzte und wir keinen eleganten Weg über die Klippen fanden (und es uns ob des durch den Regen immer rutschigeren Stein), beschlossen wir umzukehren. Der ‚Spray‘ ging irgendwann nahtlos in richtigen Regn über und wir wurden nass bis auf die Unterhose, aber so richtig. Am Bus zurück war erstmal entkleiden angesagt, Kakao wurde gekocht und Kekse gegessen, Bier getrunken. weiterlesen »