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Freitag, 3.8.
Kabelvag – Raften (Raftsund), 70km
Das Wetter sieht heute (mal wieder) nicht sooo gut aus. Wir wollten heute eigentlichen den Trollfjod anpaddeln. Auf dem Weg zum Campingplatz Raften im Raftsund wird das Wetter immer schlechter. Eigentlich habe ich schon damit abgeschlossen das wir heute noch paddeln. Doch kurz vor dem Platz wird es immer besser, ok nicht gerade Sonne aber kein Regen mehr.
Der Platz ist ohne Campingwart, man füllt einen Umschlag aus, tut 100 Kr hinein und schmeißt alles durch eine Klappe. Schnell laden wir die Boote ab um die optimale Tide zu nutzen. Wir stehen mit dem Auto 3 Meter vorm Wasser und müssen die Boote nur über einen kleinen Betonsockel tragen. Den Raftsund geht es dann ca. 4km runter und dann vor einer Insel rechts ab, über einen kleinen Nebenarm und schon sind wir im Trollfjord. Kurz kommt sogar die Sonne heraus. Wir paddeln an den mächtigen Wänden vorbei bis zum Ende des Fjords (ca. 2km). Es gibt einige Segler und Motorbootfahrer die das selbe Ziel haben. Am Ende des Fjords machen wir kurz Pause und paddeln dann zurück. Kurz vorm Camp kommt uns die Hurtigruten Versteralen entgegen. Der Kaptain hupt (zwar nicht für uns) und das Echo geht einmal den ganzen Raftsund hoch und runter. Am Platz können wir nicht mehr direkt vorm Auto aussteigen da der Pegel bereits gefallen ist. Später bei Niedrigwasser ist das Wasser 100 Meter von unserem Auto entfernt, ist halt ein kleiner Nebenarm vom Raftsund. Im Sund selber sieht man das natürlich nicht da er sehr viel tiefer ist.
Die einzige Dusche am Platz ist super und umsonst. Olympia gibt’s heute wieder nicht, die Berge sind einfach zu hoch um den Satelliten zu finden.
Gut das wir diesen Abstecher heute noch gemacht haben! Weiterlesen »

Die Lofoten sind schön und der Trollfjord noch gleich mehr. Wir sind vom Wohnmobilstellplatz im Raftsund gestartet, ich denke das ist der optimale Startplatz für eine Exkusion. Die Wände des Trollfjord ragen zu beginn fast 1000 Meter aus dem Wasser empor. Einen anderen Zugang als den über das Wasser gibt es nicht. Am Ende des Fjord hat man die Möglichkeit zu zelten, was wir jedoch nicht taten. Allerdings wird man an dieser Stelle selten allein sein da immer wieder andere Schiffe wie die Hurtigroute, Ausflugsdampfer oder Segelschiffe diesen wunderschönen Ort besuchen. Wer auf die Lofoten fährt muß diesen einmaligen Ort besucht haben!

Dienstag, 31.7.
Fredvang
Heute versuchten wir den Nussfjord, Weltkulturerbe zu Fuß über den Küstenweg zu erreichen. Der Möbius sprach von einem schönen Weg mit Blick auf den Vestfjord und die Küste. Etwa 3km sollten es sein. Zu Beginn war es nur trüb, nach ca. 1h fing es an zu nieseln oder wie ich hier immer sage: Zu sprayen! Kein Grund für mich eine Regenjacke anzuziehen da ich eh schon schwitzte. Irgendwann ging der Weg durch einen gigantischen Steingarten, in Deutschland wäre so ein Weg sofort gesperrt worden – hier nicht. Da der Regen nun stärker einsetzte und wir keinen eleganten Weg über die Klippen fanden (und es uns ob des durch den Regen immer rutschigeren Stein), beschlossen wir umzukehren. Der ‚Spray‘ ging irgendwann nahtlos in richtigen Regn über und wir wurden nass bis auf die Unterhose, aber so richtig. Am Bus zurück war erstmal entkleiden angesagt, Kakao wurde gekocht und Kekse gegessen, Bier getrunken. Weiterlesen »
Samstag, 21.7.
Kabelvag – Digermulen – Kabelfag, 150km
Irgendwo hatte ich gelesen das man unbedingt nach Digermulen auf den Kaiserblick muß. Also taten wir dies heute. In Digermulen Markt oder so was ähnliches, so das die ganze Strasse mit Autos voll war. Wir fanden aber trotzdem einen Platz nahe dem Aufstieg. Es ging von unten gleich über einen schmalen Weg aufwärts, steil. Teilweise ist ein Seil an Bäumen befestigt um nach oben zu kommen, vermutlich da Ende Juli hier immer alle zum Kaisermarsch hoch wollen. Oben auf 400m gibt es dann einen schönen Blick über den steinig, flachen Gipfel Richtung Westfjord und in den Raftsund. 2 Steinpyramiden verkünden von den beiden Ausflügen von Wilhelm II.
Hier oben wechselte das Wetter zwischen Sonne und leichtem Regen. Nach ausgiebigem Fotografieren ging es wieder talwärts. Die Sonne wärmte uns bei 12 Grad ganz gut, da kommt der Nordländer schon ins schwitzen. Unten im Ort waren wir mittlerweile die einzigen die noch an der Straße parkten, alle anderen waren Weg.
Auf dem Heimweg sahen wir noch die Lofoten, da älteste Schiff der Hurtigroute den Raftsund entlang fahren. Auch ein Blick zu den Vesteralen konnten wir erhaschen. Weiterlesen »

Der Weg von Reine auf den Reinebringen ist das Steilste was ich je gewandert bin. Und er ist nicht nur steil sondern auf wahnsinng rutschig. Auf 750 Metern werden knapp 450 Höhenmeter überwunden. Das Panorama ist eines der Großartigsten unsers Planeten. Zur Nordseite blickt man entlang der Lofotenwand über Reine hinweg, gen Süden schweift der Blick bis nach A (der Ort mit dem kürzesten Ortsnamen der Welt). Wer hier noch Luft hat kann die Wanderung beliebig verlängern – mir hats Masse gereicht.

Sonntag, 15.7.
Hannover-Kiel, 250km, 3h
Gegen 14:00 ging es mit unserem vollbepackten Cali los Richtung Kiel. Wir hatten genug Reservezeit eingeplant für die Strecke. Bis auf einige zähflüssige Abschnitte vorm Elbtunnel gab es aber keine Probleme. Bevor wir in den Tunnel fuhren konnten wir so im Stau die Queen Elisabeth auf der anderen Elbseite betrachten. Wusste garnicht das das so geht.
In Kiel parken wir vor dem Kreuzfahrtterminal der Stenaline und kochten noch einen Kaffee. An der Einfahrt gab es überhaupt keinen Stau und auch nur ab und zu fuhren einzelne Autos auf die Fähre. Ganz ungewohnt wenn man die Verladung bei der Colorline auf der anderen Hafenseite kennt. Das Schiff war dann auch relativ leer, vielleicht nur halbvoll mit Autos.
Die Ausfahrt erlebten wir noch auf Deck, später verkrochen wir uns in unsere Innenkabine zum essen und fernsehen. Nach dem Tatort ging es dann nochmal nach draussen. Die letzten Sonnenstrahlen sah man noch als wir an Langeland vorbeifuhren. Weiterlesen »

Es war keine lange Tour, aber landschaftlich etwas gaanz besonderes. Was das Wasser in der kurzen Marmorschlucht vollbracht hat ist sagenhaft und so vermutlich einmalig. Man kann die Gebilder gut erreichen vom Ende einer Schotterstraße.

Über meinen Geburtstag (oder besser AB meinem Geburtstag) waren wir für 2 1/2 Tage im Harz zum wandern. Anders als sonst nicht mit Standquartier sondern mit allem Gepäck auf den Schultern. Wir stellten am Freitag gegen 14:00 unser Auto beim Wohnmobilstellplatz in Ilsenburg ab. Hier beginnt der Weg durchs Ilsetal. Zunächst muß man ein Stück Straße laufen, doch schon bald kann man dem parallelen Wanderpfad folgend. Es geht leicht steigend immer weiter ins Tal hinauf. Irgendwann teilt sich der Weg Richtung Brocken und Brockenbett. Wir folgen dem Letzteren durch den gelben Brink. Bei etwas über 900m überschreiten wir den höchsten Punkt und folgen ein kurzes Stück der Brockenstraße. Später wechseln wir auf die alte Bobbahn, überqueren die Gleise der Brockenbahn (die ich die Tage niemals in Fahrt vor das Objektiv bekam, grrrr). Weiterlesen »




Wieder einmal versuchte sich eine kleine Gruppe des PKH an dieser Tour. Wieder einmal, da diese Fahrt bereits letztes Jahr zur gleichen Zeit mit viel Mühen in Schleimünde endete. Der Wind war Schuld. Auch ich erlebte dies im Jahre 2010 bei einem ähnlichen Versuch mit gleichem Ende. Auch dieses Mal wussten wir bereits vorher das es eng werden könnte und wir waren uns nicht sicher ob der Reservetag ausreichen würde. Ich kann es vor wegnehmen – er reichte!
Am Freitag starteten wir gegen 08:00 in Hannover und stiegen gegen 13:00 in Schleswig ins Boot. Vorhersage für diesen Tag war ein Rückenwind bis 4 bft. Dieser Wind verlieh uns förmlich Flüüügel und so waren die 30km bis Arnis kein Problem. Dort campierten wir bei Event-Nature an der Schleifähre. Der Punkt ist markant da hier ein schwer nach somalischen Piratenschiff aussehendes Etwas in der Schlei liegt. Weiterlesen »

Eine der schönsten Mehrtagespaddeltouren die man in Deutschlanf machen kann ist die Fahrt von Schleswig nach Flensburg. Je nach Lust und können muß mit 3-5 Tagen gerechnet werden. Es beginnt auf der Schlei, an Kappeln vorbei zur Giftbude bei Schleimünde. Ab hier gehts es über die Ostsee Richtung Geltinger Bucht und weiter durch die Flensburger Förde über die Ochseninseln zum Ziel nach Flensburg. Die ganze Tour ist enorm Abwechslungsreich und biete viele Varianten an.

Heute ging es zum Abschluß der Woche bei abermals schönem Wetter von Lohme zum Kaiserstuhl und dort in das Nationalparkzentrum.DSC_0514_a

Wir sind heute spontan von Rügen nach Grönland gejettet. Sensationelle Bilder gab es dabei.

Eisberg voraus!_img_1

Es wehte ein stürmisches Lüftchen am Kap Arkona. Vom Schinkelturm wurden wir fast weggeweht. Heute Abend gibts Räucherfisch zum Störtebecker (oder andersrum)

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Von Sassnitz aus folgt man zunächst dem Hochuferweg oberhalb der Kreideküste. Wer möchte kann den Weg auch am Strand nehmen und am Köngsstuhl über die Treppe nach oben wechseln. Zurück geht es durch den Nationalpark Jasmund der mit seinen Buchenwälder teil des UNSECO Welterbe ist. Wer auf Rügen Urlaub macht, muß die Tour machen, sonst war er nicht dort!