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…aber diesmal etwas anders.

Goeppinger_Huette

Ziel war diesmal der Lechtaler Höhenweg, südlich des Lechtales. Die Gruppe war mit 7 Personen größer als sonst, es gab aber an keiner Stelle aufgrund dessen Probleme. Der Wetterbericht für die ersten beiden Tage sah Regen vorher, 95%. Dies war auch insofern richtig, allerdings wird ab einer bestimmten Temperatur aus Regen Schnee. Ab ca. 1700m (wie der touristische Busfahrer verkündetet) lag die Schneefallgrenze. Oberhalb dieser Grenze war an unserem Startpunkt, der Bergstation der Rüfikopfbahn, schon mächtig eingeschenkt. Für sämtliche Wintersportarten hätte es hier wohl schon genügt. Der Weg sollte uns von hier eigentlich zur Ulmer Hütte führen, endete aber an der Stuttgarter Hütte. Ein Übergang zur Ulmer war unpassierbar so das wir bereits um 14:00 unser erstes Bier geniessen durften. Der Nachmittag und Abend wurde mit weiteren Bieren, Essen, Schnäppsen, etc. verlebt. In der Nacht wurde es in unseren Zimmern recht ungemütlich und dem ein oder anderen haben selbst 3 Alpenvereinsdecken nicht gereicht. Am Morgen sah es zunächst so aus als wenn wir heute nicht die Hütte verlassen würden könnten. Mit Hilfe von 2 Hüttenwirten wurden wir aber auf den richtigen Weg gebracht Richtung Zürs. Wobei wir eigentlich mehr im weissen Schneeinferno ausgesetzt wurden. Geschafft haben wir es dann aber doch, geschafft warenauch wir. Von Zürs ging es per Bus nach Lech wo wir uns eine nette Unterkunft suchten. Abends wurde die urige Kneipe Hus8 erkundet. Am Mittwoch schien dann, wie im Wetterbericht angekü ndigt, die Sonne. Und dies sollte die nächsten 4 Tage so bleiben. Unsere Hüttenwirtin empfohl uns den Weg zur Göppingen Hütte im Lechquellgebiet den wir dann auch angingen. Der Weg war wunderbar und mit jedem Meter Höhengewinn wurde die Aussicht schöner. Leider konnten wir nie den Kessel der umliegenden Berge überschauen, die Sicht wäre bestimmt erst an unserer Kurzsichtigkeit geendet. Schon beim Abstieg merkte man die Auswirkung der Sonne. Der Schnee war bereits etwas geschmolzen.
Für den nächsten Tag entschieden wir uns kurzfristig zur Memminger Hütte zu wandern. Der Aufstieg vom Ort Bach war zwar lang, es ging aber durch ein schönes Tal. Die Gruppe wurde nur einmal durch 2 Ungeduldige zerrissen. Der eigentliche Anstieg am Talende hatte es mit ca. 800hm schon in sich, war aber insgesamt gut machbar. Die Hütte war etwas mehr besucht als die vorherige was sicherlich in erster Linie darin liegt das sie sich am E5 befindet. Dieser Weg wird recht stark frequentiert so das ca. 60 Wanderer anwesend waren. Die Nacht war für mich aus einem Grund, für die anderen evtl. aus 2 Gründen, nicht so schön. Im Gegensatz zur Stuttgarter Hütte war es hier viel zu heiß. Das Abendessen war jedoch eine vorweggenommene Entschädigung. Der Abstieg am nächsten Tag sollte uns eigentlich nach Gramais führen, jedoch wurde bereits nach dem ersten, ungespurten Anstieg klar, das es sehr viel kräftezehrender als angenommen werden würde.Daher entschlossen wir uns unfreiwillig (da wir den richtigen Abzweig verpassten) fFür den Rückweg nach Bach. Keiner war darüber unglücklich. Im Gasthof Hermiene haben wir uns noch kurz gestärkt so das wir den restlichen Abstieg durchs Tal auch schafften. Von Bach ging es dann per Postbus zurück in unsere Unterkunft nach Häselgehr in der wir den Urlaub in umgekehrter Reihenfolge das Starts ausklingen ließen.

Fazit:
Es war anders als geplant aber sehr schön. Da wir die Tour nicht wie geplant durchführen können, ist die die Planung für nächstes Jahr schon abgeschlossen. Nur das mit dem Wetter müssen wir nochmal überdenken…?